Stress und Adipositas: Warum wir leckeres Essen wählen
Wenn man sich für einen langen Zeitraum gestresst fühlt, kann dies unseren Appetit verändern. Dies kann das Risiko erhöhen, dass wir Adipositas entwickeln.
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Erholsamer Schlaf ist weit mehr als eine nächtliche Pause. Schlafmangel kann das hormonelle Gleichgewicht verändern, Hunger und das Verlangen nach energiereichen Lebensmitteln verstärken und damit das Gewichtsmanagement bei Adipositas zusätzlich erschweren. Umso wichtiger sind gute Schlafgewohnheiten: möglichst feste Schlafenszeiten, eine ruhige und dunkle Schlafumgebung sowie der Verzicht auf Koffein, Alkohol und Bildschirmlicht vor dem Zubettgehen können zu einer erholsameren Nacht beitragen.
Schlaf ist wichtig für unsere Gesundheit und unsere Lebensqualität. Wir brauchen jede Nacht zwischen sieben und neun Stunden erholsamen Schlaf, damit sich unser Körper und unser Gehirn ausruhen und erholen können. Wenn wir weniger schlafen, kann dies unsere Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen, unser Immunsystem schwächen und dazu führen, dass wir mehr essen als wir brauchen – und häufig essen wir in diesem Fall mehr ungesundes Essen.
Studien deuten darauf hin, dass Menschen mit kurzer Schlafdauer im Durchschnitt mehr Energie aufnehmen können als Personen mit ausreichendem Schlaf. Dabei werden teilweise auch Unterschiede in der Lebensmittelauswahl beobachtet, etwa eine höhere Aufnahme energiereicher oder fettreicher Lebensmittel. Über längere Zeit kann dies die Gewichtsentwicklung ungünstig beeinflussen und mit einem erhöhten Risiko für Adipositas verbunden sein.
Einige der Unterschiede zwischen gut ausgeruhten und unter Schlafmangel leidenden Menschen finden sich in den Hormonspiegeln des Körpers wieder. Hormone wirken wie Botenstoffe und helfen dabei, viele unserer Körperfunktionen, einschliesslich unseres Appetits, zu regulieren.
Ghrelin wird häufig als «Hungerhormon» bezeichnet und kann den Appetit steigern. Leptin ist dagegen an der Regulation von Sättigung und Energiebalance beteiligt. Veränderungen dieser Hormone bei Schlafmangel können dazu beitragen, dass Hunger und Appetit zunehmen. Dies kann wiederum die Energieaufnahme und langfristig auch die Gewichtsentwicklung beeinflussen.
Ähnliche Veränderungen können auch auftreten, wenn unsere innere Uhr gestört ist. Dies kann beispielsweise bei unregelmässigen Schlafzeiten, Nachtarbeit oder nächtlicher Lichtexposition der Fall sein. Studien zeigen, dass solche Störungen mit einem erhöhten Risiko für Gewichtszunahme und Adipositas verbunden sein können.
Gute Schlafgewohnheiten können dazu beitragen, dass wir uns im Alltag wohler fühlen und leichter gesunde Entscheidungen treffen.
Diese allgemeinen Tipps können Ihnen helfen, besser zu schlafen. Wenn Sie dauerhaft schlecht schlafen oder sich häufig erschöpft fühlen, sprechen Sie mit einer Ärztin oder einem Arzt.
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