Machen Sie Ihre Herzgesundheit zur Herzensangelegenheit!
Wie Adipositas und Übergewicht einen Einfluss auf die Herzgesundheit haben und was Sie in kleinen Schritten aktiv für Ihr Herz tun können.
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Um das Körpergewicht einzuordnen, gibt es unterschiedliche Methoden. Zu den bekanntesten gehören der Body-Mass-Index (BMI) und die Waist-to-Height-Ratio (WHtR), also das Verhältnis von Taillenumfang zu Körpergrösse. Der BMI setzt Gewicht und Körpergrösse ins Verhältnis und ist die verbreitetste Methode zur Einordnung von Gewichtskategorien. Die WHtR ergänzt den BMI, indem sie zusätzlich den Taillenumfang berücksichtigt. Mit unseren Rechnern verschaffen Sie sich schnell einen Überblick – beide Werte sind aber Orientierungswerte und ersetzen keine medizinische Einschätzung
Bestimmen Sie jetzt Ihren BMI und erhalten Sie eine erste Einordnung mit unserem BMI-Rechner!
Bestimmen Sie jetzt Ihre WHtR und erhalten Sie eine erste Einordnung mit unserem WHtR-Rechner!
BMI und WHtR können gemeinsam eine erste Orientierung geben und Hinweise auf mögliche Gesundheitsrisiken liefern.
Die WHtR berücksichtigt den Taillenumfang im Verhältnis zur Körpergrösse und kann damit Hinweise auf die Fettverteilung im Bauchbereich geben. Diese kann für die Einschätzung bestimmter Gesundheitsrisiken relevant sein.
Der BMI dient vor allem dazu, das Körpergewicht in Gewichtskategorien einzuordnen. Seine Aussagekraft liegt unter anderem darin, dass er seit vielen Jahren breit verwendet wird und dadurch eine etablierte Orientierung bietet.
Beide Werte können Fachpersonen dabei unterstützen, die individuelle gesundheitliche Ausgangslage besser einzuschätzen. Die Ergebnisse können ausserdem ein Anlass sein, mit einer Fachperson über passende Schritte zur Vorbeugung zu sprechen.
Der Body Mass Index (BMI) und das Waist-to-Height Ratio (WHtR) unterscheiden sich in mehreren wichtigen Punkten:
Nicht pauschal. Für eine erste Orientierung bleibt der BMI sinnvoll. Wenn es um Hinweise auf die Fettverteilung im Bauchbereich geht, kann die WHtR den BMI ergänzen. Häufig ist deshalb die Kombination beider Werte hilfreich.
Mit unserem Rechner erhalten Sie einen Überblick darüber, ob Ihr BMI im Bereich von Übergewicht oder Adipositas liegt. Dazu lassen sich die folgenden BMI-Werte hinzuziehen:
Ein BMI-Ergebnis sollte nicht isoliert betrachtet werden, da Faktoren wie Alter, Muskelmasse, Körperzusammensetzung und Taillenumfang die Einordnung beeinflussen können. Mehr dazu auf unserer Seite Was ist der BMI? und in Adipositas Grad I, II und III
Darüber hinaus lässt sich mit unserem Rechner die Waist-to-Height Ratio (WHtR) bestimmen.
Formel: WHtR = Taillenumfang / Körpergrösse (beide in derselben Einheit, zum Beispiel Zentimeter)
Als Faustregel gilt: Der Taillenumfang sollte möglichst weniger als die Hälfte der Körpergrösse betragen, das heisst, WHtR < 0,5.
Taillenumfang als ergänzender Wert: Auch der Taillenumfang allein kann Hinweise auf mögliche Gesundheitsrisiken geben. Für Erwachsene werden folgende Orientierungswerte verwendet:
Für die Messung: Massband waagrecht um die Taille legen und nach normalem Ausatmen ablesen. Bei Unsicherheit können Apotheke oder Arztpraxis unterstützen.
Weitere BMI-ergänzende Werte: Neben der Waist-to-Height-Ratio gibt es weitere Werte, die zusätzliche Hinweise liefern können. Dazu gehören das Taille-Hüfte-Verhältnis, auch Waist-to-Hip-Ratio genannt, sowie Messungen des Körperfettanteils. Sie ersetzen jedoch keine individuelle medizinische Einordnung.
Bei Kindern und Jugendlichen sollte die Einordnung von Körpergewicht und möglichen Gesundheitsrisiken immer alters- und entwicklungsabhängig erfolgen. Anders als bei Erwachsenen werden BMI-Werte bei Kindern anhand von alters- und geschlechtsspezifischen Vergleichswerten eingeordnet.
Die WHtR kann ab etwa 5 Jahren ergänzende Hinweise auf die Fettverteilung im Bauchbereich und mögliche gesundheitliche Risiken geben. Sie wird international zunehmend als zusätzlicher Orientierungswert genutzt, ist bei Kindern und Jugendlichen jedoch weniger einheitlich standardisiert als der BMI. Eine individuelle Beurteilung durch eine Fachperson ist besonders wichtig.
Körpergewicht ist nur ein Baustein. Bewegung, Ernährung, Schlaf, Stress, genetische und soziale Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle. Übergewicht und Adipositas lassen sich nicht allein auf Willenskraft reduzieren – mehr dazu in unserem Beitrag zu den Ursachen von Übergewicht. Auch die sogenannte adipogene Umwelt - also Lebensbedingungen, die Ernährung und Bewegung im Alltag beeinflussen können - kann eine Rolle spielen.
Übergewicht und Adipositas können mit Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes in Zusammenhang stehen. Daher ist es wichtig, die eigene persönliche Situation einzuordnen und individuell mit einer Fachperson zu besprechen.
Ein Online-Tool, mit dem Sie Werte wie BMI oder Waist-to-Height Ratio (WHtR) berechnen können.Die Ergebnisse geben eine erste Orientierung, ersetzen jedoch keine individuelle medizinische Einordnung.
Die Einordnung Ihres Körpergewichts kann Ihnen helfen, ein besseres Verständnis für Ihre gesundheitliche Ausgangslage zu entwickeln. Sie kann erste Hinweise darauf geben, ob Ihr Gewicht im Normalbereich liegt oder ob Übergewicht bzw. Adipositas vorliegen könnte.
Methoden wie der Body-Mass-Index (BMI) und die Waist-to-Height-Ratio (WHtR) bieten eine erste Orientierung. Während der BMI das Körpergewicht im Verhältnis zur Körpergrösse einordnet, kann die WHtR ergänzende Hinweise auf die Fettverteilung im Bauchbereich geben.
Diese Werte können eine Grundlage sein, um mögliche nächste Schritte besser einzuschätzen und bei Bedarf fachlichen Rat einzuholen. Sie ersetzen jedoch keine individuelle medizinische Einordnung.
Bei Erwachsenen wird ein BMI von 25,0 bis 29,9 als Übergewicht eingeordnet. Ab einem BMI von 30,0 spricht man von Adipositas.
Der BMI bietet jedoch nur eine erste Orientierung. Er berücksichtigt zum Beispiel nicht die Körperzusammensetzung, die Muskelmasse oder die Fettverteilung. Deshalb sollte das Ergebnis nicht isoliert betrachtet werden und ersetzt keine individuelle medizinische Einschätzung.
Zur Einordnung des Körpergewichts werden häufig der Body-Mass-Index (BMI) und die Waist-to-Height-Ratio (WHtR) eingesetzt.
Der BMI setzt Gewicht und Körpergrösse ins Verhältnis und ordnet das Ergebnis in Kategorien wie Normalgewicht, Übergewicht oder verschiedene Adipositasgrade ein.
Die Waist-to-Height-Ratio setzt den Taillenumfang ins Verhältnis zur Körpergrösse und kann damit Hinweise auf die Fettverteilung im Bauchbereich geben – ein relevanter Faktor für mögliche Gesundheitsrisiken.
Beide Methoden liefern eine erste Orientierung. Daneben gibt es weitere Methoden und Messwerte, die je nach Situation ergänzende Hinweise geben können. Sie ersetzen jedoch keine individuelle medizinische Einordnung.
Der Body-Mass-Index (BMI) setzt das Körpergewicht ins Verhältnis zur Körpergrösse und ordnet das Ergebnis in Bereiche wie Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht oder Adipositas ein.
Die Waist-to-Height-Ratio (WHtR) setzt den Taillenumfang ins Verhältnis zur Körpergrösse. Sie kann den BMI ergänzen, da sie Hinweise auf die Fettverteilung im Bauchbereich geben kann.
Während der BMI vor allem zur Einordnung des Körpergewichts dient, liefert die WHtR ergänzende Hinweise auf mögliche kardiometabolische Risiken. Beide Werte dienen als Orientierung und ersetzen keine individuelle medizinische Einordnung.
Beide beantworten unterschiedliche Fragen. Häufig ist die Kombination hilfreich: BMI für die Gewichtskategorie, Waist-to-Height Ratio für Hinweise zur Fettverteilung im Bauchbereich. Sie ersetzen jedoch keine individuelle medizinische Einordnung.
BMI- und WHtR-Werte können beeinflusst werden, wenn Gewicht, Körpergrösse oder Taillenumfang ungenau gemessen werden. Dazu gehören zum Beispiel ein falsch angelegtes Massband, Essen oder Trinken kurz vor der Messung sowie Flüssigkeitseinlagerungen.
Auch individuelle Faktoren wie eine hohe Muskelmasse, Wachstum bei Kindern oder altersbedingte Veränderungen können die Aussagekraft beeinflussen und zu einer ungenauen Einordnung führen.
Ja, aber die Ergebnisse müssen anders eingeordnet werden als bei Erwachsenen. BMI-Werte werden bei Kindern anhand von alters- und geschlechtsspezifischen Vergleichswerten beurteilt.
Die Waist-to-Height-Ratio (WHtR) kann ab etwa 5 Jahren ergänzende Hinweise geben, ist bei Kindern und Jugendlichen jedoch weniger einheitlich standardisiert als der BMI. Eine individuelle Beurteilung durch eine Fachperson ist besonders wichtig.
Body-Mass-Index (BMI) und Waist-to-Height-Ratio (WHtR) können Ihnen eine erste Orientierung geben. Beide Werte können Hinweise auf mögliche Gesundheitsrisiken liefern, sollten jedoch immer im Gesamtkontext betrachtet werden, da Alter, Körperzusammensetzung und persönliche Faktoren die Einordnung beeinflussen können.
BMI und WHtR ersetzen keine individuelle medizinische Einschätzung. Wenn Ihr Ergebnis auffällig ist oder Sie unsicher sind, kann eine ärztliche Rücksprache helfen, Ihre Situation einzuordnen und passende nächste Schritte zu besprechen.